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Bundesverband der Organtransplantierten e. V.

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heute erhalten Sie eine neue Ausgabe unseres Newsletter zum Themenbereich Transplantationsmedizin und Organspende des Bundesverbandes der Organtransplantierten e. V. (BDO e.V.). Wir wünschen Ihnen viel Freude damit! 


BDO-Newsletter-Nr. 21 - 31.12.2025

 

Liebe Mitstreiter:innen, Mitglieder und Interessierte,👋

kurz vor dem Jahresabschluss 🎆 einmal etwas aus der Ehrenamts-Praxis: In den letzten Wochen war der Newsletter nicht durchgehend lieferfähig.
Das ging zeitlich schlicht nicht ⏳ – wir haben parallel die neue Geschäftsstelle stabilisiert 🏢, Förderanträge und Orga-Themen abgearbeitet 📄✅ und mussten im Ehrenamt priorisieren 🤝.

Für 2026 wollen wir den Newsletter-Prozess wieder stabiler aufstellen 🔧📬.
Dafür wird Unterstützung gesucht – insbesondere beim Vorsortieren und Taggen der Artikel in Inoreader 🗂️🏷️.
Am besten klappt das am PC oder Tablet 💻📱 (am Smartphone geht’s auch, ist aber deutlich mühsamer 😅).
Hilfreich (aber keine Voraussetzung) sind grundlegende Browser-Skills 🌐 und ein bisschen Erfahrung mit Recherche-/OSINT-Tools 🔍🧠.
Wenn du dir das vorstellen kannst (oder jemanden kennst) 🙌: kurze Nachricht an: matthias.maelteni@bdo-ev.de ✉️.

Wir wünschen euch einen guten Rutsch 🥂✨, einen sicheren Start ins neue Jahr 🎇 und viel Rückenwind für 2026 🚀.

Euer BDO-Team

 





Nachrichten aus den Vereinen:

 

Leider haben wir bereits von einigen Mitgliedern die Rückmeldung erhalten, dass die 4. Ausgabe unserer Mitgliederzeitung erst Ende Dezember und nicht wie geplant Anfang Dezember zugestellt wurde.
Hauptursache ist – wie in dieser Jahreszeit leider regelmäßig – das hohe Sendungsaufkommen bei der Post.

Wichtig: Falls du bis 07.01.2026 noch keine Ausgabe erhalten hast, melde dich bitte kurz bei der Geschäftsstelle, damit wir eine Nachsendung veranlassen können.

Wir, der Vorstand und die Geschäftsstelle, befinden uns noch im Weihnachtsurlaub. In dieser Zeit lesen wir keine E-Mails und hören auch keine Anrufbeantworter ab. Ab dem 7. Januar 2026 sind wir wieder wie gewohnt für euch da und stehen allen Mitgliedern und Interessierten zur Verfügung.

 



Termine des BDO e.V.:

Mittwoch, 07.01.2026 9:45–12:30 Uhr

Sprechstunde Universitätsklinikums Freiburg

Information zu allen Fragen der Lungen – und Herz-Lungen-Transplantation mehr…

 

Donnerstag, 15.01.2026 9:45–12:30 Uhr

Sprechstunde Universitätsklinikums Freiburg

Information zu allen Fragen der Lungen – und Herz-Lungen-Transplantation mehr…

 

Mittwoch, 04.02.2026 9:45–12:30 Uhr

Sprechstunde Universitätsklinikums Freiburg

Information zu allen Fragen der Lungen – und Herz-Lungen-Transplantation mehr…

 

Samstag, 07.02.2026 11:30–14:00 Uhr

Treffen der RG München und Augsburg

Liebe Gruppenmitglieder, liebe Angehörige, liebe Neugierige, mehr…

 

News und Infos:

Thema Niere und Pankreas

Thema Leber

Thema Herz

Thema Lunge

Thema Kinder

Thema Infektionskrankheiten, Impfungen und Vorsorge

Thema Medikamente, Therapien und Behandlungen

Thema Organspende und Transplantation

Xenotransplantation und neue Verfahren

Thema Recht und Soziales

Verschiedenes

 

Thema Niere und Pankreas:

Berichtigung: Im Verborgenen: Hoher Tacrolimus-Metabolismus verdoppelt das Versagen von Nierentransplantationen und erhöht die infektionsbedingte Mortalität

Hinweis - automatisch übersetzt aus dem Englischen (Google).

Kurze Berichtigung in Transplant International: Im Titel des Originalartikels war „low“ statt „high“ Tacrolimus-Metabolismus genannt. Korrekt ist: hoher Tacrolimus-Stoffwechsel. Laut Autor:innen ändert das nichts an den wissenschaftlichen Schlussfolgerungen, der Originalartikel wurde entsprechend aktualisiert.

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Thema Leber:

Trends bei Lebertransplantationen bei akutem Leberversagen in einer spanischen multizentrischen Kohorte

Hinweis - automatisch übersetzt aus dem Englischen (Google).

Spanische multizentrische Kohorte: 217 Erwachsene erhielten 2001–2020 eine dringliche Lebertransplantation wegen akutem Leberversagen. Die Studie beschreibt Trends bei Ursachen und Versorgung: häufig waren kryptogene und autoimmune Verläufe, daneben HBV und medikamenteninduziertes Versagen. Analysiert werden außerdem Faktoren für Sterblichkeit und Re-Transplantation.

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Fettlebererkrankung: IQWiG findet keinen Zusatznutzen für Resmetirom

Beim neuen MASH-Medikament Resmetirom sieht das IQWiG aktuell keinen belegbaren Zusatznutzen, weil belastbare Daten zu patientenrelevanten Endpunkten fehlen. In MAESTRO-NASH zeigte der Wirkstoff histologische Verbesserungen, entscheidend seien jedoch harte Outcomes wie weniger Dekompensationen, Transplantationen und geringere Mortalität. Weitere Studien sollen den Nutzen klären.

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Thema Herz:

Herz-Transplantation gefährdet: Drohnen am Flughafen bremsen nicht nur Reiseverkehr aus

Drohnen-Sichtungen am Flughafen Hannover führten zu Sperrungen und Störungen im Luftverkehr, inklusive Umleitungen und Verzögerungen. Besonders kritisch: Ein Transport für eine Herztransplantation an der MHH wäre beinahe gescheitert, wie eine Ärztin schildert. Der Bericht zeigt, wie schnell Drohnenvorfälle sicherheitsrelevante und medizinisch zeitkritische Abläufe gefährden.

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Zurück ins Leben: Neues Nachsorgeprogramm hilft Überlebenden nach Herzstillstand

CAROL ist ein neues, bundesweites Nachsorgeprogramm für Überlebende eines außerklinischen Herzstillstands. Der Innovationsausschuss beim G-BA fördert den Aufbau mit 5,9 Mio. Euro über vier Jahre. Kern ist eine PRA-Nurse als feste Lotsin, ergänzt um psychokardiologische Betreuung, soziale Hilfe und genetische Abklärung, Start Ende 2026.

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Thema Lunge:

Mette-Marit braucht neue Lunge – so gefährlich ist die Transplantation

Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit wird wegen fortschreitender Lungenfibrose auf eine Lungentransplantation vorbereitet. Der Artikel erklärt Voraussetzungen und Vergabe über den Lungen-Allokations-Score, skizziert den OP-Ablauf und betont Risiken wie akute Abstoßung, Infektionen und chronisches Transplantatversagen.

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Depemokimab und Mepolizumab: Neuerungen bei Asthma und COPD zu erwarten

Die EMA empfiehlt Depemokimab, ein ultralang wirksamer IL-5-Antikörper von GSK, für schweres eosinophiles Asthma ab 12 Jahren sowie für schwere chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen. Depemokimab soll nur zweimal jährlich gegeben werden. Außerdem könnte Mepolizumab bald auch bei COPD mit eosinophilem Phänotyp eingesetzt werden.

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IQWiG umreißt Aktualisierungsbedarf beim Chronikerprogramm zu COPD

Das IQWiG sieht Aktualisierungsbedarf beim Disease-Management-Programm COPD: Eine Leitlinienrecherche im Auftrag des G-BA zeigt, dass das DMP in mehreren Punkten nicht mehr aktuellen evidenzbasierten Leitlinien entspricht. Genannt werden Lücken bei strukturierter Symptom- und Rauchstatus-Erfassung sowie Abweichungen in der Lungenfunktionsdiagnostik und bei Referenzwerten.

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Aktuelles aus Lungenforschung und -medizin | Dezember 🎄

Der kostenlose Monatsnewsletter bündelt News aus der Lungenforschung und -medizin. Er erscheint meist zum Monatsende und liefert neben Forschungsnachrichten einen Monatsschwerpunkt sowie Hinweise auf Veranstaltungen, Umfragen und Service-Infos. Anmeldung per E-Mail, Abmeldung jederzeit möglich.

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Thema Kinder

Studie zeigt: Jüngere Generationen liegen beim Faktenwissen zu Organspende vorn

Eine BIÖG-Repräsentativbefragung (n=4001, 14–75 Jahre) zeigt deutliche Generationenunterschiede beim Wissen zur Organ- und Gewebespende. 49% der 26–35-Jährigen gelten als gut informiert, bei 14–25 stieg der Anteil seit 2016 von 32% auf 45%. Insgesamt: 40% gut, 57% mäßig informiert.

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Thema Infektionskrankheiten, Impfungen und Vorsorge

mNexspike: Covid-19-Impfstoff der nächsten Generation von Moderna

Die EMA hat Modernas mRNA-Impfstoff mNexspike zur Zulassung empfohlen. Er nutzt eine neuartige, kürzere mRNA und soll dadurch Vorteile bieten, etwa bei Verträglichkeit und Handhabung. Der Beitrag ordnet Wirkprinzip, Studienlage und nächste regulatorische Schritte ein.

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USA: Nach Nierentransplantation stirbt Mann an Tollwut

Ein Mann in Michigan starb, nachdem ihm eine mit dem Tollwutvirus kontaminierte Spenderniere transplantiert wurde. Laut Fallbericht ist es erst der vierte gemeldete Übertragungsfall in den USA seit 1978, das Gesamtrisiko bleibt jedoch gering. Fachleute betonen frühe Abklärung nach möglichem Tierkontakt.

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Über 2 Millionen Euro für Freiburger Influenza-Forschung

Ein Freiburger Virologie-Team um Dr. Kevin Ciminski erhält rund 2 Mio. Euro aus dem DFG-Emmy-Noether-Programm. Im Projekt MAC’n FLU wird untersucht, wie Influenza-A-Viren mit Makrophagen interagieren und frühe Immunreaktionen schwere Verläufe antreiben. Zusätzlich gab es den Claude Hannoun Award (10.000 €).

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Virusinfluenza: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Grippewelle

Ende November startete laut RKI die Grippewelle früh. Der Beitrag erklärt Ansteckung über Tröpfchen, Inkubationszeit von 1–2 Tagen, typische Symptome wie plötzlicher Schüttelfrost, Fieber, Glieder- und Kopfschmerzen sowie Besonderheiten bei Älteren und Kindern. Wichtig sind Ruhe, viel trinken, Fieber senken, Antibiotika nur bei bakterieller Zusatzinfektion.

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Aktuelles aus Lungenforschung und -medizin | Dezember 🎄

Der Lungeninformationsdienst bündelt im monatlichen Newsletter „Aktuelles aus Lungenforschung und -medizin“ verständliche Updates zu Studien, Monatsschwerpunkt, Terminen und Umfragen. Versand ist meist zum Monatsende nach Double-Opt-in, Abmeldung jederzeit möglich. Ergänzend gibt es aktuelle Hinweise über den WhatsApp-Kanal.

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Gürtelrose-Impfung kann Demenz ausbremsen

Eine Auswertung aus Wales legt nahe, dass die Gürtelrose-Impfung nicht nur Gürtelrose verhindert, sondern auch mit einem geringeren Demenzrisiko verbunden ist. In Folgedaten traten bei Geimpften seltener frühe kognitive Beeinträchtigungen auf, und nach Demenzdiagnose war die Sterblichkeit niedriger. Der Effekt scheint bei Frauen stärker, Ursachen sind noch unklar.

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Tattoos können Impfreaktionen stören

Tierversuche und Laboranalysen zeigen, dass Tattoo-Pigmente in Lymphknoten wandern, von Makrophagen aufgenommen werden und akute sowie länger anhaltende Entzündungen auslösen können. Das kann die Impfantwort verändern, bei mRNA-COVID-19 fiel die Antikörperreaktion schwächer aus, bei einem klassischen Grippeimpfstoff teils stärker. Übertragbarkeit auf Menschen muss weiter geprüft werden.

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Wie unser Immunsystem Candida albicans in Schach hält

Forschende zeigen, wie das Immunsystem Candida albicans auf Schleimhäuten kontrolliert: Über Interleukin-17 wird dem Pilz Zink entzogen (nutritional immunity). Dadurch sinken Hyphenbildung und Candidalysin-Produktion, was Gewebeschäden und chronische Entzündungen verhindert.

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Thema Medikamente, Therapien und Behandlungen

Laborwerte richtig verstehen - Novartis
Hier finden Sie eine Übersicht über alle Laborwerte.

Ob beim jährlichen Check-up oder zur Abklärung von Beschwerden – Laborwerte sind ein zentrales Instrument der modernen Medizin. Sie sind medizinische Messgrößen, die aus Körperproben wie z.B. Blut, Urin, Stuhl oder Gewebe gewonnen werden. Sie helfen Ärztinnen und Ärzten, den Gesundheitszustand zu beurteilen, Krankheiten zu erkennen und Therapien zu überwachen. Eine Untersuchung bestimmter Werte kann verordnet werden, wenn Symptome wie Müdigkeit, Infektionen oder ein Verdacht auf einen Mangelzustand vorliegen oder zur Kontrolle chronischer Erkrankungen. Auch vor Operationen oder im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen können verschiedene Laborwerte untersucht werden.

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Berichtigung: Im Verborgenen: Ein hoher Tacrolimus-Stoffwechsel verdoppelt das Versagen von Nierentransplantationen und erhöht die infektionsbedingte Mortalität

Hinweis - automatisch übersetzt aus dem Englischen (Google).

Berichtigung in Transplant International: Im Originalartikel war der Titel falsch, gemeint ist „hoher“ und nicht „niedriger“ Tacrolimus-Metabolismus als Risikofaktor. Die Autor:innen entschuldigen sich und betonen, dass die Korrektur die wissenschaftlichen Schlussfolgerungen nicht verändert, der Artikel wurde aktualisiert.

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Hospital@Home: Neues Konzept könnte Krankenhausversorgung revolutionieren

Hospital@Home verlagert stationär-äquivalente Behandlung nach Hause oder ins Pflegeheim. Eine Überblicksstudie mit über 100 Publikationen sieht Potenzial für weniger Infektionen, hohe Zufriedenheit und teils geringere Kosten, setzt aber Telemedizin, Teams vor Ort sowie passende Prozesse und Vergütung voraus.

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mNexspike: Covid-19-Impfstoff der nächsten Generation von Moderna

Die EMA empfiehlt Modernas mNexspike zur Zulassung ab 12 Jahren. Anders als Spikevax codiert die mRNA nur für zwei Spike-Regionen und soll Vorteile bei Herstellung und Stabilität bringen. In einer Phase-III-Studie war der Schutz nicht unterlegen, die Antikörperantwort höher, die Nebenwirkungen ähnlich.

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Depemokimab und Mepolizumab: Neuerungen bei Asthma und COPD zu erwarten

Die EMA spricht sich für Depemokimab (Exdensur) aus: Add-on bei schwerem eosinophilem Asthma ab 12 Jahren und bei CRSwNP bei Erwachsenen. Als ultralang wirksamer IL-5-Antikörper wird er nur zweimal jährlich s.c. gegeben und senkte Exazerbationen bzw. Polypen-Score. Für Mepolizumab wird eine COPD-Erweiterung erwartet.

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Sonstige Wundauflagen: AOKen erstatten weiter – und mahnen

Seit 2. Dezember fehlt eine Rechtsgrundlage zur Erstattung sogenannter sonstiger Wundauflagen. Auf Bitte des BMG erstatten AOKen die Produkte übergangsweise weiter, kritisieren aber die unklare Evidenz und fordern Nutzenbelege im G-BA-Verfahren. Weil das BEEP blockiert ist, hängt die Fristverlängerung erneut an Kulanz.

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Grüne wollen Mindestmenge an Mindestmengen pro Jahr

Die Grünen wollen den G-BA verpflichten, ab 2027 jedes Jahr mindestens vier, höchstens fünf neue Mindestmengen für planbare, komplexe Krankenhausleistungen festzulegen. Begründung: Bei bestimmten Eingriffen steigt die Ergebnisqualität mit der Behandlungshäufigkeit, Mindestmengen sollen Routine und Erfahrung der Teams absichern.

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Zurück ins Leben: Neues Nachsorgeprogramm hilft Überlebenden nach Herzstillstand

Das UKSH entwickelt mit CAROL ein bundesweites Nachsorgeprogramm nach außerklinischem Herzstillstand. Der Innovationsfonds des G-BA fördert den Aufbau mit 5,9 Mio. Euro für vier Jahre. Über 12 Monate begleitet eine PRA-Nurse die Betroffenen, koordiniert Checks, Psychokardiologie, soziale Hilfe und bei Jüngeren genetische Abklärung. Start Ende 2026.

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Fettlebererkrankung: IQWiG findet keinen Zusatznutzen für Resmetirom

IQWiG sieht für Resmetirom bei MASH keinen belegten Zusatznutzen: Nach 52 Wochen fehlen patientenrelevante Endpunkte, bewertet wurden vor allem Histologie. Zudem entsprach die Vergleichstherapie teils nicht dem geforderten Standard. Im Stellungnahmeverfahren kann der Hersteller nachliefern, final entscheidet der G-BA.

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Thema Organspende und Transplantation

Herz-Transplantation gefährdet: Drohnen am Flughafen bremsen nicht nur Reiseverkehr aus

Mehrere Drohnenflüge im Umfeld eines Flughafens führten zu Betriebsunterbrechungen und Verzögerungen. Kritisch wird das bei medizinischen Sonderflügen: Der Transport eines Spenderherzens wurde nach Berichten deutlich aufgehalten, was Transplantationen zeitkritisch gefährden kann. Behörden fordern konsequenteres Vorgehen.

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Dr. Ebru Yildiz – Ja zur Organspende

In der WDR5-Redezeit erklärt Transplantationsmedizinerin Dr. Ebru Yildiz, wie Entscheidungen zur Organspende getroffen und dokumentiert werden können. Sie räumt mit Missverständnissen auf, spricht über Hirntod, Register und Angehörige und zeigt, warum religiöse Fragen in der Aufklärung oft eine große Rolle spielen.

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120 Jahre Organtransplantation

Vor 120 Jahren gelang dem Wiener Augenarzt Eduard Konrad Zirm ein Durchbruch: 1905 transplantierte er in Olmütz die Hornhaut eines verunglückten elfjährigen Jungen auf einen erblindeten Tagelöhner. Der Text beschreibt die Risiken ohne Konservierung, Immunologie und Routine und erklärt, wie der Erfolg die moderne Transplantationsmedizin vorbereitete.

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Studie zeigt: Jüngere Generationen liegen beim Faktenwissen zu Organspende vorn

Eine repräsentative BIÖG-Befragung zeigt deutliche Generationsunterschiede beim Wissen zur Organ- und Gewebespende. Unter 35-Jährige gelten besonders häufig als gut informiert, bei 14–25-Jährigen stieg der Anteil seit 2016 spürbar. Insgesamt sind knapp 40% gut informiert, viele kennen zentrale Fakten wie fehlende Altersgrenze oder Hirntod-Kriterium nicht.

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Transplantationsprogramme arbeiten richtlinienkonform

Kontrollgremien von Bundesärztekammer, Deutscher Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband haben Transplantationsprogramme und Wartelistenangaben geprüft. Im Bericht 2024/2025 zu Herz-, Lungen-, Leber-, Nieren- und Pankreastransplantationen 2019–2021 (9.169 Eingriffe) wurden die Vorgaben überwiegend eingehalten, Hinweise auf Manipulationen oder systematische Verstöße gab es nicht.

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Kurzdarmsyndrom und Skelettfehlbildungen: spezialfachärztliche Versorgung möglich

Der G-BA erweitert die ambulante spezialfachärztliche Versorgung: Kurzdarmsyndrom und angeborene Skelettsystemfehlbildungen können künftig in der ASV behandelt werden. Festgelegt sind Teamleitungen und Kernteam-Fächer sowie Anforderungen wie 24/7-Notfallversorgung. Für 2026 kündigt der G-BA weitere ASV-Themen an.

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Thema Xenotransplantation und neue Verfahren

Maschinelle Perfusion in einer alternden Bevölkerung – Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage unter Transplantationszentren

Hinweis - automatisch übersetzt aus dem Englischen (Google).

Eine Online-Umfrage unter 39 deutschen Leber- und Nierentransplantationszentren zeigt: 22 antworteten, 63 % betreiben maschinelle Perfusion. Leberprogramme nutzen hypo- und normotherme Verfahren, Niere meist nur hypotherm. Im Schnitt stieg die Organverwertung um 10 %. Hauptbremsen sind Finanzierung und fehlende Teams.

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Maschinelle Perfusion in einer alternden Bevölkerung – Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage unter Transplantationszentren

Hinweis - automatisch übersetzt aus dem Englischen (Google).

Die Survey-Daten aus 22 von 39 Zentren zeigen wachsende Nutzung maschineller Perfusion, vor allem bei Lebertransplantationen auch normotherm. Viele Programme werden intern finanziert, nur rund ein Drittel hat eigene Perfusionsteams. Forschung fokussiert Viabilitätskriterien, Organreparatur und Spenderpool-Erweiterung, gefordert wird ein klares Finanzierungsmodell.

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Thema Recht und Soziales

Krankenhausversorgung zu Hause – Kann das funktionieren?

Podcast-Folge erklärt Hospital@Home: Krankenhausleistungen werden per Telemedizin und mit geschulten Teams in Wohnung oder Pflegeheim verlagert. Basis ist eine Überblicksstudie mit über 100 Publikationen und Best-Practice-Fällen. Diskutiert werden Nutzen wie Entlastung der Kliniken sowie Hürden in Deutschland, vor allem Strukturen, Personal und Finanzierung.

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Sonstige Wundauflagen: AOKen erstatten weiter – und mahnen

Seit 2. Dezember 2025 fehlt die Rechtsgrundlage für die Erstattung „sonstiger Wundauflagen“. AOKen zahlen vorerst weiter auf Bitte des BMG, kritisieren aber die schwache Evidenz und pochen auf Nutzenbelege im G-BA-Verfahren. Weil das BEEP blockiert ist, hängt die Fristverlängerung erneut an Kulanz.

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Transplantationsprogramme arbeiten richtlinienkonform

Kontrollgremien von BÄK, DKG und GKV-SV bestätigen: Transplantationen laufen gesetzes- und richtlinienkonform. Im Bericht 2024/2025 wurden 58 Programme (Herz, Lunge, Leber, Niere, Pankreas) für 2019–2021 mit 9.169 Transplantationen geprüft. Es gab keine Anhaltspunkte für Manipulationen oder systematische Verstöße.

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Kurzdarmsyndrom und Skelettfehlbildungen: spezialfachärztliche Versorgung möglich

Der G-BA erweitert die ambulante spezialfachärztliche Versorgung: Kurzdarmsyndrom und angeborene Skelettsystemfehlbildungen können künftig als ASV-Indikationen betreut werden. Für das Kurzdarmsyndrom führt ein gastroenterologisches Team, ergänzt u.a. durch Viszeralchirurgie und 24/7-Notfallstrukturen. Wirksam wird der Beschluss nach Prüfung und Bundesanzeiger-Veröffentlichung.

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Änderungen zum Jahreswechsel: Das ist neu bei Gesundheit und Pflege

Das BMG bündelt Neuerungen zum Jahreswechsel: Ab 1.1.2026 fließen Mittel aus dem Krankenhaus-Transformationsfonds. Für die ePA müssen eingesetzte Systeme eine Konformitätsbestätigung haben, sonst wird die TI-Pauschale gekürzt. Pflegefachpersonen bekommen mehr Befugnisse zur eigenverantwortlichen Heilkunde, plus Anpassungen bei Präventionsberatung, Pflegeausbildung und klinischen Prüfverträgen.

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Verschiedenes

120 Jahre Organtransplantation

Porträt zum 120-jährigen Jubiläum der Transplantationsmedizin: Der Wiener Augenarzt Eduard Konrad Zirm führte am 7. Dezember 1905 in Olmütz eine erfolgreiche Hornhauttransplantation durch. Der Eingriff an einem zuvor erblindeten Tagelöhner galt als Sensation und wurde zum Ausgangspunkt moderner Gewebe- und Organtransplantationen.

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USA: Nach Nieren-Transplantation stirbt Mann an Tollwut

Ein Mann in Michigan starb nach einer Nierentransplantation an Tollwut, obwohl kein Tierkontakt vorlag. Fünf Wochen nach der OP traten Tremor, Schwäche, Verwirrtheit und später Hydrophobie sowie Schluckstörungen auf, er musste beatmet werden und verstarb. Die Infektion wird auf das Spenderorgan zurückgeführt, Fälle sind extrem selten.

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Mette-Marit braucht neue Lunge – so gefährlich ist die Transplantation

FOCUS erklärt am Beispiel von Kronprinzessin Mette-Marit, was eine Lungentransplantation bedeutet: Ihre Lungenfibrose hat sich verschlechtert, sie wird vorbereitet, ist aber noch nicht gelistet. Der Artikel skizziert Voraussetzungen, Ablauf und Risiken sowie den Engpass an Spenderlungen und ordnet dies mit aktuellen Transplantationszahlen ein.

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Pharma-Deals: Welche Arzneimittel sind von US-Preissenkungen betroffen?

Neun große Pharmafirmen senken in den USA im Rahmen von TrumpRx-Deals die Preise ausgewählter Rx-Arzneien teils drastisch, etwa bei Repatha, Epclusa, Advair, Januvia, Mayzent sowie Wegovy und Zepbound. Im Gegenzug gibt es drei Jahre Zollbefreiung und Investitionszusagen, zudem sollen Wirkstoffe für eine nationale Reserve gespendet werden. Es wird mit Preisdruck auf Europa gerechnet.

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Mette-Marit muss sich auf Lungen-Transplantation einstellen

WEB.DE berichtet über die verschlechterte Lungenfibrose von Kronprinzessin Mette-Marit: Ärzte am Rikshospitalet bereiten sie auf eine mögliche Lungentransplantation vor, der Zeitpunkt für die Warteliste ist offen. Sie beschreibt die schnellere Krankheitsprogression und die mentale Belastung, das Königshaus passt Termine und Belastung an.

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Tattoos können Impfreaktionen stören

Eine Studie im Mausmodell zeigt: Tattoo-Pigmente wandern über Lymphbahnen in regionale Lymphknoten, überfordern dort Makrophagen und lösen langanhaltende Entzündungen aus. Das kann Impfantworten verändern, bei einer SARS-CoV-2-mRNA-Impfung fiel die Antikörperreaktion schwächer aus, bei Grippe teils stärker.

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Pandemie: Ministerium vernichtet rund 61 Millionen medizinische Güter

Das BMG ließ während der Coronapandemie neben Masken viele weitere Medizinprodukte beschaffen, von denen inzwischen große Mengen vernichtet werden. Laut Auskunft an die Abgeordnete Paula Piechotta wurden u.a. etwa 33 Mio. Schutzhandschuhe, 19,6 Mio. Schutzkittel und 3,88 Mio. Schutzanzüge verbrannt, Millionen weitere lagern noch.

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Grüne wollen Mindestmenge an Mindestmengen pro Jahr

Die Grünen wollen den G-BA ab 2027 verpflichten, jährlich mindestens vier, maximal fünf neue Mindestmengen für planbare, komplexe Krankenhausleistungen zu beschließen. Begründung: höhere Fallzahlen sichern Routine, Spezialisierung und Patientensicherheit und begrenzen Gelegenheitsversorgung. Eine Absenkung bei onkochirurgischen Leistungen lehnen sie ab.

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Die Methoden des IQWiG: Neue Version gilt ab sofort

Das IQWiG hat die Allgemeinen Methoden in Version 8.0 veröffentlicht. Neu ist ein eigenes Kapitel zur Einbindung von Betroffenen sowie eine Erweiterung für Metaanalysen mit sehr wenigen Studien, inklusive bayesscher Random-Effects-Ansätze. Zudem startet eine separate Methodik zur Festlegung von Mindestvorhaltezahlen in der Krankenhausversorgung im Kontext der Reform.

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Änderungen zum Jahreswechsel: Das ist neu bei Gesundheit und Pflege

Das BMG fasst Neuerungen zum Jahreswechsel zusammen: Ab 1.1.2026 stehen Mittel aus dem Krankenhaus-Transformationsfonds bereit. Für die ePA müssen eingesetzte Systeme eine Konformitätsbestätigung haben, sonst wird die TI-Pauschale gekürzt. Pflegefachpersonen erhalten mehr Befugnisse, zudem gibt es Änderungen bei Präventionsberatung, Pflegeausbildung und klinischen Prüfverträgen.

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